

Der junge Dirigent Karavan
ist arbeitslos. Durch eine Namensverwechslung bekommt er einen Anruf vom
Konzerthaus in Berlin und damit seine große Chance: Er soll die 9.
Sinfonie von Ludwig van Beethoven dirigieren. Aller- dings mit einem eigenen
Orchester. In der Hoffnung schnell ein Orchester zusammenzubringen sagt
er zu. Doch das stellt sich als eine gar nicht so leichte Aufgabe heraus.
In seiner Verzweiflung gerät er an eine Agentur für “schwer
vermittelbare Musiker”, die ihm umgehend Hilfe verspricht. Wenig später
ist sein Wohnzimmer mit den seltsamsten Tieren bevölkert. Obwohl die
Tiere alle Musiker sind, interessieren sie sich ausschließlich für
ihr nächstes Mittagessen statt für Beethoven’s Neunte Sinfonie.
Das bringt reichlich Konflikte mit sich, will doch der eine den anderen
fressen.
Der Kampf um Fressen und Gefressen werden unter den Tieren ist ein Bild
für den täglichen Kampf der Menschen in unserer Welt, so wie ihn
Beethoven am Anfang seines 4. Satzes in seiner Neunten Sinfonie komponiert
hat. In einer Art Gewaltausbruch beginnt dieser 4. Satz und geht dann in
die Vertonung von Schiller’s “Ode an die Freude” über.
Dieser
Kontrast in Beethovens Musik lässt uns die ganze Schönheit und
Vision eines friedlichen und freundschaftlichen Zusammenlebens unter Menschen
spüren, die Schiller in seiner Ode beschrieb.
Und so wie bei Beethoven der Gewaltausbruch durch das wundervolle musikalische
“Freude”-Thema zum erliegen kommt, so gelingt es auch in unserer
Geschichte, mit diesem musikalischen Thema am Ende alle Tiere zu vereinen.


